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WIE ELEKTRISIERT: KLAUS SZINGLOBER SETZT BEIM AUTOFAHREN AUF EMOTION STATT EMISSION




48-Jähriger aus Niedereimer ist erster heimischer Besitzer eines Elektroautos. „Es macht einfach Spaß“

Niedereimer. Die vielleicht wichtigste Frage von allen wird noch vor der Probefahrt beantwortet: „Ja, auch eine Kiste Bier passt hinein!“ Hinein passt dann auch der Chronist, der mit dem fast lautlosen kleinen Flitzer ein paar Runden durch das Wohngebiet „Auf der Hude“ dreht - und dabei stets auf der Hut ist, schließlich ist das Elektroauto nicht gerade günstig. Knapp 9000 Euro hat Klaus Szinglober dafür hingeblättert - eine absolut lohnende Investition, wie der stolze Besitzer versichert, als die „Testfahrt“ vor dem Carport des Hauses Nummer 14 endet. Dort geht der Renault „Twizy“ dann erstmal ans Netz: Ein blaues Kabel wandert in die Steckdose, mehr Aufwand ist zum „Volltanken“ nicht notwendig. „Das komplette Laden des Akkus dauert drei Stunden und kostet gerade einmal 1,50 Euro“, rechnet Szinglober vor, außerdem ist man mit absolut null Emissionen unterwegs!“ Kein Zweifel also - für den 48-Jährigen ist diese Art des Fahrens der Weg in die Zukunft. Und darum ist er seit gut 14 Tagen mit Strom auf Tour - als erster Besitzer eines Elektrofahrzeugs in Arnsberg.Offiziell ist sein Gefährt übrigens kein Auto: Der „Twizy“ wird derzeit als Quad eingestuft und ist für zehn Jahre von der Steuer befreit!

„Ich bewundere Renault für den Mut, solche Autos auf den Markt zu bringen“, kann sich Klaus Szinglober einen kleinen Seitenhieb auf die deutsche Automobil-Industrie nicht verkneifen. Die tut sich in Sachen Elektro noch sehr schwer...

Aufmerksam wurde der Arnsberger durch Fernsehwerbung der Franzosen; bei einem Bochumer Autohändler nahmen er und seine Frau das „Microcar“ dann gründlich unter die Lupe - und waren begeistert.

So begeistert, dass die Lieferzeit von acht Wochen plötzlich viel zu lang erschien. Klaus Szinglober

begann im Internet zu stöbern, wurde bei Autohaus Schlüter + Weinekötter fündig, düste kurz entschlossen samt Anhänger ins Münsterland und holte sich seinen elektrischen Traum ins heimische Sauerland. Dort hat das Ehepaar Szinglober inzwischen bereits rund 700 Kilometer emissionsfrei zurückgelegt - und es macht einfach riesigen Spaß. „Konzept und Service passen“, legt sich Szinglober fest. Der Mann muss es wissen, schließlich ist der gebürtige Mescheder gelernter Elektrikermeister und arbeitet in der Schaltleitung des Energieversorgers RWE. Den Weg von Niedereimer zu seinem Arbeitsplatz in Alt-Arnsberg und zurück bewältigt er täglich mit dem neuen Gefährt, bei einer geschätzten Reichweite von knapp 100 Kilometern und einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 85 km/h ist das überhaupt kein Problem. „Wir wollten ein Zeichen setzen“, begründet der heimische „Elektroauto-Pionier“ seine Entscheidung. Zwar wertet er den schneeweißen Flitzer aktuell eher als eine Art „Ergänzungsfahrzeug“, doch vor dem Hintergrund schwindender Ölreserven wird sich die „leise Revolution“ mehr und mehr fortsetzen, ist sich Klaus Szinglober sicher.

Eine „Revolutionärin“ ist übrigens auch Tochter Saskia: Die 17-jährige Fahranfängerin ist ebenfalls

häufig mit dem kleinen Renault auf Achse. Der Papa sitzt dann hinter seiner Stammhalterin - und liefert so den lebenden Beweis dafür, dass der „Twizy“ auch als Zweisitzer durchgeht.

Rollt das Duo über den Steinweg, drehen sich zahlreiche Passanten um: Elektrisch fahren macht

halt irgendwie sexy...

Quelle: Westfalen Post, 9.6.2012

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